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Damen - endlich hat's gereicht!!!

Sudler Chrigi 09.12.2018

Nach der knappen Niederlage gegen Effretikon und dem im Spiel zuvor in einem starken Schlussspurt erkämpften ersten Punkt, wollten unsere Frauen heute unbedingt endlich als Siegerinnen vom Feld. Sonntagsspiele waren noch nie unsere Stärke, doch heute, heute sollte es doch möglich sein…

Der Start ging zünftig in die Hosen… Alles was man sich so fest vorgenommen hatte, war irgendwie nicht realisierbar. Zwar gingen wir mit Penalty 1:0 in Führung, doch technische Fehler hüben und drüben prägten die Anfangsphase – es war ein richtiges Kellerduell. Nur 5 Tore in der ersten Halbzeit bekommen wirkt ja eigentlich sensationell (grosses Dankeschön an unsere Torfrau!!) – aber nur 5 werfen? Enttäuscht sass ein Häufchen Spielerinnen in der Pause in der Garderobe.

Doch warum verzagen? Warum nicht einfach weiterprobieren? Endlich die verflixte Blockade im Kopf lösen, und spielen, spielen, spielen! Mit Tempo den Gegner überrollen war die Devise, denn wir hatten mehr Auswechselspielerinnen auf der Bank und damit mehr Möglichkeiten. Die zweite Halbzeit war in den Spielen bisher immer besser als die Erste (eigentlich hätten alle Spiele nur aus zweiten Halbzeiten bestehen sollen). Warum also nicht auch heute?

Doch es war Volketswil, das die Führung wieder übernahm. Die Oberländerinnen wollten aber mehr, sie wollten nicht wieder verlieren – und das sah man deutlich. Es wurde beherzt gekämpft, manchmal fast ein bisschen zu sehr, zu hastig… Ein offener Schlagabtausch – Ausgleich, dann wieder Führung Volketswil, erneuter Ausgleich, Führung HSG, ein Tor, zwei Tore, gar auf drei Zähler Vorsprung konnten wir erhöhen. Juhui.

Doch dann wieder die Nerven… Überhastete Abschlüsse, Ball verhühnert, Fehlwürfe… Ausgleich. So wurde die zweite Halbzeit zum echten Krimi. Führung HSG, Ausgleich, erneute Führung, Zweitoreführung, Anschlusstreffer – es war kaum auszuhalten.

Eine Minute vor Spielende, wir lagen mit zwei Toren in Front, wagten es die ersten zu hoffen, ja es könnte reichen… Doch erneut schaffte Volketswil den Anschluss, noch dreissig Sekunden zu spielen. Ein Timeout brachte das wichtige Break in diese heikle Phase, eine kurze Verschnaufpause, um den Sieg anschliessend heil über die Ziellinie zu bringen.

SC Volketswil - HSG Pfäffikon-Fehraltorf 14:15 (5:5)

Ihr händs einfach nur verdient und alli händ ihre Teil zum Erfolg biitreit!!! Gratulation!